Jugendgruppe zeigt überzeugende Übung 20.04.12

Eine gelungene Übung zeigte unsere Jugendgruppe heute morgen bei der Werner-Kirchhofer-Realschule. 4 Jahre ist es her seit es die letzte große Übung der Jugendgruppe gab. Ziel ist es den Ausbildungsstand zu überprüfen.
4 Szenarien hatten sich die Jugendbetreuer unter der Leitung von Stefan Prommersberger ausgedacht und vorbereitet.
Eine Gruppe hatte eine verletzte Person aus dem ersten Obergeschoss der Schule mittels Seilwinde und Bergewanne zu retten. Durch das Beben war die Treppe zur Rettung nicht mehr zu gebrauchen. Im Raum selbst stürzten Teile der Decke ein. Staub, der in der Luft lag, verschärfte die Situation.
Die zweite Gruppe musste eine Person aus einem verrauchten Raum bringen. Unter Atemschutz kam die Krankentrage mit anschließender Erster Hilfe und Reanimation zum Einsatz. Wie aus dem Lehrbuch überprüfte ein Helfer den Atem und ging zur Reanimation über, in dem sie die Herz-Druck-Massage mit Erfolg anwendete.
Während des simulierten Bebens verletzte sich ein Dachdecker auf dem Dach des Technikraumes und musste mittels Leiter und Bergewanne vom Dach geborgen werden. Diese Aufgabe übernahmen die Jüngsten im Ortsverein. Die Zehn- bis Zwölfjährigen hatten mit dem verhältnismäßig großen Equipment keine Probleme. Drei Helfer kümmerten sich auf dem Dach um den Verletzten. Unten richtete der Rest der Gruppe eine Leiter auf, die anschließend durch Pflöcke im Boden fixiert wurde. Die Bergewanne wurde über die Leiter nach oben gehoben und kam später mit dem Verletzten wieder sicher nach unten. Weitere Annahme bei der Übung: Durch die Erdstöße lösten sich Teile der Betonfassade der Schule und begruben einen Passanten unter sich auf dem Parkplatz. Er wurde durch den Einsatz von Hebekissen und einer Krankentrage geborgen.
Stefan Prommersberger lobte die sehr gute und routinierte Zusammenarbeit in der Truppe. Darüber hinaus freute er sich über die gute Mitarbeit der Schule und darüber, dass Rektorin Hellmann dem THW freie Hand ließ.
 
Bericht in der Badischen Zeitung vom 21.04.2012

 

 

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