Junge Forscher und Entdecker 25.10.14

Gruppe 1:

Zum Einstieg gab es erst einmal eine kleine Wiederholung des letzten Dienstes,  da einige Gruppenmitglieder beim letzten Dienst nicht da waren. Nachdem der Jugendbetreuer mit Hilfe derer, die bei der vorherigen Ausbildung anwesend waren die kleine Zusammenfassung beendet hatte, ging es an das neue Thema.

Bewegen von Lasten. Es wurde beispielsweise besprochen, wie man eine verletzte Person auf einer Trage möglichst rückenschonend für die Helfer transportieren kann oder welche Kommandos nötig sind um dem Verletzten einen möglichst angenehmen Transport zu gewährleisten.

Zum Schluss bildete die Gruppe kleine Zweierteams. Jedes Team suchte sich ein Gerät von der ersten Bergung zum Thema Bewegen von Lasten und erklärte es selbstständig dem Rest der Gruppe, mit ergänzenden Informationen des Jugendbetreuers. Da die Gruppe 1 die Gruppe mit den ältesten Jugendlichen ist, waren die Erklärungen der einzelnen Geräte sehr ausführlich inhaltlich richtig. Auch die Methodenkompetenz kann im THW weiterentwickelt werden. Zum Schluss gab es noch ein kleines Wettrennen, bei dem die Gewinnergruppe ein kühles Getränk gewann.

 

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Gruppe 2& Gruppe 4:

Da sich die Ausbildungsthemen von Gruppe zwei und drei heute weitestgehend überschnitten, beschlossen die Jugendbetreuer ihre Ausbildung gemeinsam zu gestalten.

Zunächst startete das Jugendbetreuerduo eine kleine aber doch sehr wichtige Theorieeinheit. Nach dieser kurzen Einführung konnte es dann aber auch bald schon in die Praxis über gehen. Da die beiden Gruppen zusammen gelegt worden waren, wurden sie für die zwei Stationen, die sie im Laufe der Ausbildung durchlaufen sollten, wieder in zwei Teams geteilt, die nach einiger Zeit wechselten.

An der einen Station wurden jeweils die Gruppenmitglieder auf eine Krankentrage eingebunden. Damit war die Übung relativ realitätsnah und authentischer als das Einbinden einer Puppe. Nachdem jeder einmal einen Kammeraden eingebunden hatte und selbst eingebunden worden war, wechselten dann schließlich die Gruppen. Bei der zweiten Station ging es nicht mehr so viel um die richtige Technik des Einbindens, sondern viel mehr um Koordination und Kraft. Mit einer beladenen Trage mussten jeweils vier Jugendliche einen Parcours mit allen möglichen Hindernissen überwinden.

Durch die willkommene Gruppenzusammenführung wurde die Ausbildung für die Jugendlichen zu einer schönen Abwechslung.

 

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Gruppe 3:

Bei der Gruppe drei stand hinter dem Titel „Schwerlaster“ das Ausbildungsthema Bewegen von Lasten.

Der Anhänger mit samt dem ca. 1 Tonnen schweren Boot wurde nach Erläuterung des Jugendbetreuers von den Jugendlichen selbst mit dem Lukasheber angehoben. Nachdem sich die Begeisterung darüber, dass so ein „kleines Gerät so viel heben kann“, wieder einigermaßen gelegt hatte, ging es schon an das zweite schwere Gerät heran.

Die Hebekissen wurden von den Junghelfern geschickt platziert und Luft hereingelassen. Auch hier demonstrierter sich, dass man mit dem richtigen Gerät mit einem kleinen Knopfdruck ein wahnsinniges Gewicht in Bewegung setzten kann.

 

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Gruppe 5:

Im THW gibt es in den verschiedenen Ortsverbänden unterschiedliche Fachgruppen. Zum Ortsverband Bad Säckingen gehört die Fachgruppe der Technischen Ortung. Das Gerät wird beispielsweise  dazu benutzt um verschüttete Personen in einem Trümmerhaufen aufzuspüren und anschließend zu retten. Da wir diese Besonderheit zu unserer Ausstattung zählen dürfen, bot es sich an, das Ortungsgerät auch bei der Jugend auszubilden.

Zu Beginn wurden die wichtigsten Funktionen des Gerätes, die einzelnen Bestandteile und die Einsatzmöglichkeiten durchgesprochen. Nach der kleinen Theorieeinheit ging es dann jedoch schnell zur Praxis. Immer zwei Jugendliche konnten sich die Kopfhörer am Gerät aufziehen während die anderen sich zu den sechs ausgelegten Sensoren begaben um das Geräusch eines Verschütteten zu simulieren. Die Sensoren auf den verschiedenen Materialien wie Stahlträger, Holz oder Beton übertrugen unterschiedliche Geräusche, was zu großer Faszination auf Seiten der Kinder führte. Auch weil das noch so kleinste Geräusch mit dem Gerät deutlich zu hören war, wurde die Begeisterung immer größer.

 Nach einem kleinen Hör- Memory ging es dann runter vom Hof. An einem Gully Deckel wurde der Verlauf des Wassers ermittelt und unter einer Brücke wurde mit Hilfe der Mikrofon Sonde Kontakt mit einem Verletztendarsteller aufgenommen.  Das Ziel der Ausbildung  „Sinne schärfen“ war geglückt.

 

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Bericht: Corinna Aschenbach

Fotos: Sherepreet Schwer, Benedikt Kammerer, Tobias Matt, Max Neumann, Matthäus Stütz, Corinna Aschenbach

 

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