Bekannte Gesichter in neuem Kontext 04.03.17

Da einige der regulären Jugendbetreuer aus unterschiedlichen Gründen verhindert waren, konnten wir zum heutigen Jugenddienst ein paar andere Gesichter begrüßen. Für die jungen Helfer war es eine tolle Erfahrung, einmal einen anderen Ausbildungsstil kennen zu lernen und bekannte Gesichter in der Jugendausbildung zu sehen.

An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an die Helfer aus unserer aktiven Mannschaft: Nici Benda, Justin Born, Martin Hanusa und Thomas Waßmer!!!

Gruppe 1
Bei der ersten Gruppe, mit unseren ältesten Jugendlichen, stand heute das Thema "Pumpen" an der Tagesordnung. Trotz den neuen Ausbilders blieb der Inhalt erhalten. Es durfte ein wenig experimentiert werden, denn das, was die heutige Aufgabe der Jugendlichen war, hatten sie zuvor noch nie versucht. Es galt, zwei Pumpensätze, mit denen sie vertraut sind, so zusammen zu koppeln, dass ein System entsteht, welches die Funktion eines Hochdruckreinigers besitzt. Nachdem einige kleine Hürden genommen wurden, gelang es dem Team tatsächlich, diese Aufgabe zu meistern. Das war auch gut so, denn da die Ausbildung an einem Bach im Wald stattfand und es kurz zuvor geregnet hatte, hatten es die Stiefel dringend nötig, gereinigt zu werden.

Gruppe 2/ Gruppe 3
Für die Gruppen zwei und drei stand heute ein besonders abwechslungsreicher Diensttag an. In einem Einsatz ist das Technische Hilfswerk in den seltensten Fällen alleine in Aktion, sonder arbeitet mit anderen Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr und dem Roten Kreuz zusammen. Die jungen Helfer bekamen heute die Gelegenheit, letzteres genauer kennen zu lernen. Mit den Fahrzeugen begab sich die große Gruppe an das Deutsche Rote Kreuz in Bad Säckingen. Zunächst wurde die Unterkunft besichtigt und auf besondere Räume wie das Lager genauer eingegangen. Anschließend ging es weiter zu den Fahrzeugen. Der XXL Transport und ein Krankentransportwagen wurde vorgestellt. Auch Materialien wie Schaufeltrage, Spineboard oder die Vakuummatratze wurden erläutert und durften sogar teilweise von den blauen Besuchern getestet werden. Das Interesse wurde geweckt und viele Fragen beantwortet. Danke für diese tolle Gelegenheit und den etwas anderen Dienst. ;)

Gruppe 4
Mit schwerem Gerät begann der Nachmittag bei Gruppe vier. Ihr Thema heute war "Bewegen von Lasten". Mit den Geräten unseres Fahrzeugs der ersten Bergung, machte sich die Truppe auch gleich ans Werk.
Da wir ein kleines Trümmerfeld auf unserem Hof haben, bot sich dieser Platz als Ausbildungsort bestens an. Mit den Hebekissen wurden eine ca. 3x4m große Betonplatte angehoben. Mit solchen Hebekissen kann zum Beispiel eine Last angehoben werden, falls nach einem Erdbeben ein Haus eingestürzt ist und ein Mensch unter Trümmern feststeckt. Mit dem nötigen Ernst, aber doch Verblüffung bezüglich dieser unglaublich wirkenden Kräfte, erledigte die Gruppe ihre Aufgabe mit Bravur. Auch das anschließende ziehen einer schweren Last mit Hilfe des Greifzuges gelang problemlos. Das Wort "stark" beschreibt wohl diesen Dienst am besten. Also ich auch noch einmal: Stark gemacht Jungs und Mädels!

Gruppe 5
Die Gruppe fünf beschäftigte sich heute mit der Bearbeitung eines besonders schönen Werkstoffes: Holz. Nachdem sie ihre Gedanken über Baum- bzw. Holzarten und Holzwerkzeuge gesammelt hatten, ging es an ein kleines Memory. Auf dem Boden unserer Werkstatt lagen Kärtchen mit Werkzeugbezeichnungen und die Werkzeuge selbst. Nun war die Aufgabe, die Kärtchen dem jeweils passenden Werkzeug richtig zuzuordnen. Nach einigen Tauschaktionen gab es an dem Ergebnis nichts zu beanstanden. Anschließend ging es in den praktischen Teil über. Jedes Gruppenmitglied zeichnete sich sein Werkstück an einem Balken an. Mit den unterschiedlichsten Werkzeugen wie Fuchsschwanz, Bügelsäge oder Laubsäge wurden diese voneinander getrennt. Anschließend feilte jeder sein Stück Holz glatt, sodass die Gefahr sich einen Sprießen einzufangen, beseitigt wurde. Zum Schluss wurden in die Holzklötze Löcher gebohrt, deren Durchmesser genau so groß sind, dass das Holz als Stifthalter dient. Mit der neuen und praktischen Schreibtischdeko, die jeder mit nach Hause nehmen durfte, ging ein erfolgreicher Ausbildungsnachmittag zu Ende.

Bericht: Corinna Aschenbach

 

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