Tolle Projekte 18.03.17

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Gruppe 1
Der Gruppe 1 stand heute ein besonders ereignisreicher Tag bevor. Sie begaben sich zunächst zur Burgruine nach Willaringen. Das Fahrzeug wurde auf dem Parkplatz abgestellt. Die Jugendlichen bekamen von ihrem Ausbilder die Aufgabe, eine Seilbahn zu bauen. Diese sollte schlussendlich in der Nähe der Burg stehen, was für die Gruppe eine zusätzliche Schwierigkeit darstellte. Denn die Materialien, die für den Bau einer solchen Seilbahn benötigt werden, sind verhältnismäßig groß und schwer und mussten nun erst einmal zu dem eigentlichen Ausbildungsort befördert werden. Um die jungen Männer auf möglichst realitätsnahe Einsätze vorzubereiten, wurde ein Gruppenführer bestimmt, der den Rest seiner Gruppe im Anschluss anwies. Trotz der erschwerten Bedingungen meisterte die Gruppe den Aufbau souverän. Leider ist es nicht erlaubt, die Seilbahn selbst zu benutzen, denn dazu eingeladen hätte sie allemal.

Gruppe 2
Das Thema "Knoten" wurde von der zweiten Gruppe erprobt. Da diese Thematik fundamental, aber nicht das beliebteste ist, entschlossen sich die Jugendbetreuer zu einer Stationsarbeit. An jeder Station wurden selbst unterschiedliche Knoten erprobt. Dabei waren unter anderem der Achterknoten, der Wurfknoten und der Mastwurf. Auch der korrekte Umgang mit Spanngurten war Bestandteil einer Station, die jeweils von ca. zwei bis drei Jugendlichen besetzt war. Andere Aspekt wie das Verbinden von überkreuzten Rundhölzern mittels Spanngurten oder der Mastwurf an dem Holm einer Leiter wurden thematisiert.

Gruppe 3
Bewegen von Lasten" hieß es bei Gruppe 3 an diesem Ausbildungsnachmittag. Da sich das kleine Trümmerfeld auf unserem Hof bei der Unterkunft anbietet, verweilte die Gruppe heute hier. Zunächst wurde auf die technischen Daten und Theorie eingegangen. Bald aber schon, ging es in die Praxis über. Die Hebekissen, inklusive ihr Zubehör, wurden aufgebaut. Die Kissen wurden unter einer schwere Betonplatte platziert und aufgepumpt. Sobald die Möglichkeit bestand, das Konstrukt zu unterbauen und so gegen herunterfallen zu sichern, wurde dies von den blauen Helfern mit Hilfe von Holzmaterial unternommen.
Ein weiteres Highlight war das Bewegen des ca. 8 Meter langen Baumstamms, dass dank der technischen Hilfsmittel fast leicht zu betreiben war.

Gruppe 4
Aufgrund der vielen Mitglieder der Gruppe 4, begaben sich alle mit zwei Fahrzeugen zu einem kleinen Bach in der Nähe des Zolls in Bad Säckingen. Die Aufgabe der Gruppe sollte sein, einen behelfsmäßigen Übergang über dieses Bächlein zu bauen. Erst einmal war es wichtig, einige Grundlagen genauer zu erläutern, um unter anderem mögliche Gefahren abzuwenden. Gegenstand waren hier zum Beispiel theoretische Aspekte wie verschiedene Stegarten, mögliches Baumaterial, Gefahren, die das Arbeiten am/im Wasser gezwungener Maßen mit sich bringt und das Ausloten der Wassertiefe. Mit Material wie einzelnen Leiterteilen, Latten, Spanngurten und Watthosen baute die Gruppe gemeinsam einen behelfsmäßigen Übergang, der natürlich anschließend getestet wurde und selbstverständlich stabil genug war, die Helferinnen und Helfer zu tragen.

Gruppe 5
Zu Beginn der Ausbildung blieb die Gruppe in der Fahrzeughalle versammelt. In der Einführung wurden die einzelnen Bestandteile und die verschiedenen Arten von Leitern gemeinsam erarbeitet. Anschließend durften die jungen Helfen schnell selbst Hand anlegen. In Viererteams wurden Leitern vorschriftsmäßig zusammengesteckt, aufgestellt und bestiegen. Nachdem die Handgriffe schon gut saßen und auch die Regenwolken verschwunden waren, konnte ein größeres Hindernis die nächste Herausforderung darstellen. Die Gruppe begab sich zur Fuß mit den Leitern zu dem nahegelegenen Skaterpark mit mehreren Halfpipes. An solch einer wurde die Leiter erneut angestellt und bestiegen. Da es sich hier schon um ca. 3 Meter Höhe handelte, war manchmal etwas Überwindung gefragt, welche aber alle mutigen Kinder bereit waren, aufzubringen.

Fotos: Max Neumann, Christian Dietz, Johannes Kohlbrenner, Steffen Kaiser, Oscar Zimmermann, Markus Prommersberger, Emily Bengs, Corinna Aschenbach

Bericht: Corinna Aschenbach

 

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